Wildbrethygiene ist Voraussetzung für Wohlgeschmack
Der
Weg des in freier Wildbahn des Harzer Waldes erlegten Wildes ist geprägt durch die
Vorschriften der Wildbrethygiene:
Schon beim Ausweiden des Wildes wird auf allergrößte Sauberkeit geachtet, so kommt z.B.
beim Säubern nur Trinkwasser, welches aus diesem Grund bei der Jagd mitgeführt wird, zum
Einsatz.
Das Wild wird auf dem kürzesten Weg in die Kühlkammer gebracht und somit
schnellstmöglich heruntergekühlt, so daß die Frische bewahrt wird.
Das Zerlegen und Weiterverarbeiten bis hin zum bratfertigen Wildbret oder zur
wohlschmeckenden Wildwurst unterliegt der strengen Überwachung der Gesundheitsbehörden. Die Zubereitung von Wildbret
Grundregel: beim Wildbret: keine Angst vor der Zubereitung - Sie können es grundsätzlich
so zubereiten, wie Sie es von anderem Fleisch gewohnt sind !!!
Rücken, das beste Stück vom Wild, kann im Ganzen im Backofen gegart werden, mit Speck
belegt, mit Wildgewürz eingerieben. Ausgelöster Wildrücken wird auch als Steaks
angeboten: sehr zart, mager und sehr delikat.
Das Bratenstück aus der Keule wird mit Wildgewürz eingerieben, angebraten und dann im
Backofen weiter gegart. An das Fleisch (für eine leckere Sauce) legen Sie Zwiebel und
Möhrchen und löschen später den fertigen Sud mit einem guten Rotwein. Ist das Fleisch
(Garzeit nach Gewicht und Beschaffenheit des Backofens) fertig, bitte ca. 5 Minuten ruhen
lassen, damit der Braten sein volles Aroma entfalten kann und nicht aussaftet; so
servieren Sie einen fantastischen Braten.
Grundsätzlich gilt pro Person 200 bis 300 Gramm Frischfleisch ohne Knochen; mit
Knochen 350 bis 450 Gramm. |